Einfacher Aufbau – klare Struktur Die elektrische Energie für unser Energie-Management-System kommt entweder aus dem Fahrleitungsnetz der Bahn oder aus dem EVU-Netz. Über einen Vakuum-Trennschalter wird die Versorgungsspannung auf Transformatoren geführt, die für die richtige Heizspannung sorgen. Eine Niederspannungs-Schaltanlage verteilt die Energie über Heizschütze an die Elektranten draußen an den Abstellgleisen. An diesen Elektranten wiederum werden die Reisezüge über eine schwere Gummischlauchleitung angeschlossen.
Soll-Bruchstelle schützt Anlage Meist ist dieser Elektrant als Soll-Bruchstelle ausgelegt. Im Falle eines Kabel-Abrisses (z.B. weil vergessen wurde, die Kabelverbindung vor der Abfahrt des Zuges zu trennen) bleiben die Schäden an der Anlage gering. Ein zusätzlicher Überwachungskontakt in der Soll-Bruchstelle schaltet bei Kabel-Abriss sofort den entsprechenden Heizschütz ab.
Simple Bedienung über Steuersäulen direkt am Gleis Jeder Heizschütz wird grundsätzlich von seiner Steuersäule aus angesteuert, die abhängig von der Außentemperatur und der an ihr eingestellten Abzugszeit des Zuges die energetisch optimale Heizkurve berechnet, damit der Zug zum benötigten Zeitpunkt unter minimalem Energieeinsatz wohlig temperiert ist und bei Minusgraden nicht einfriert.
Modulares Konzept Dank ihres modularen Aufbaus lassen sich unsere Vorwärmanlagen ohne großen Aufwand an jeden Fahrzeugtyp anpassen – von der Lokomotive über Triebzüge bis hin zu großen Baumaschinen und Wasserfahrzeugen. Ganz egal, ob beengte Einbauflächen eine vertikale Kesselanordnung erzwingen oder ob auf einer Lok wie der BR 219 zwei Kessel eingesetzt werden müssen – von uns bekommen Sie ganz nach Wunsch die durchdachte Planung mit den entsprechenden Schlüsselkomponenten für die Umrüstung von Altfahrzeugen bis hin zur einbaufertigen Komplettlösung für die Serienfertigung.