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Zugvorheizungen


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ICE-3
Schnell-Triebzug der 3. Generation mit elektrischer Traktion. Die gesamte Antriebstechnik ist beim ICE-3 komplett unter den Zug verlegt und auf die 8 Wagen verteilt. Das sorgt nicht nur für freien Blick der Fahrgäste auf die Strecke, sondern auch für exzellente Beschleunigung und vergleichsweise geringe Achslasten. Die rund 200 m langen Triebzüge erreichen maximal 330 km/h und bieten 416 Sitzplätze. Die maximale Antriebsleistung beträgt 8.000 kW. Bei der Deutschen Bahn ist der ICE-3 unter den Baureihen-Bezeichnungen 403 (15 kW, 16 2/3 Hz) und 406 (zusätzlich auch Speisung z.B. mit 3 kV DC oder 25 kV 50 Hz) im Einsatz.

ICE-T
Der ICE-T ist aus dem ICE-3 abgeleitet; die Antriebstechnik ist ebenfalls komplett unter den Zug verlegt. Im Gegensatz zum ICE-3 ist der ICE-T jedoch nicht auf Höchstgeschwindigkeit ausgelegt. Vielmehr legt sich dieser Zug – wie ein Motorrad-Fahrer – mit bis zu 8° Neigung in die Kurven. Das ermöglicht höhere Geschwindigkeiten und damit um rund 20% schnellere Verbindungen auf Altstrecken. Bei der Deutschen Bahn sind zwei Baureihen des ICE-T im Einsatz: 411 (7 Wagen, 4.000 kW Antriebsleistung, 184 m Zuglänge, 382 Sitzplätze) und 415 (5 Wagen, 3.000 kW Antriebsleistung, 133 m Zuglänge, 251 Sitzplätze). Die Höchstgeschwindigkeit beider Baureihen beträgt 230 km/h.

Vakuum-Leistungsschalter
In einem luftleeren Raum (Vakuum) kann keine Ionisation der Luft zwischen den Schaltelementen eines Leistungsschalters auftreten; der bei konventionellen Leistungsschaltern übliche, heiße Lichtbogen wird zuverlässig verhindert. Weil es damit beim Vakuum-Leistungsschalter nicht zu einem Abbrand von Kontaktmaterial kommt, ist er praktisch wartungsfrei und erreicht eine sehr hohe Lebensdauer. Die sonst erforderlichen Kriechstrecken reduzieren sich ebenfalls, so dass Vakuum-Leistungsschalter vergleichsweise klein und kompakt sind.

Kurzschlüsse schalten
Gelegentlich kommt es vor, das Reisezüge einen Kurzschluss der Zug-Sammelschiene aufweisen. Wird so ein Zug an unsere Anlagen angesteckt, schaltet der Prozessrechner die gesamte Anlage über den Vakuum-Leistungsschalter ab. Da der Kurzschluss auf der Sekundärseite des Trafos liegt, übersteigen die Ströme durch den Vakuum-Leistungsschalter nicht dessen Nennwerte, so dass ein sicheres Abschalten gewährleistet ist.
Nach kurzer Zeit schaltet der Prozessrechner über den Vakuum-Leistungsschalter die komplette Anlage wieder an – allerdings bleibt der Heizschütz des Abzweigs mit dem Kurzschluss so lange gesperrt, bis der Abzweig manuell freigegeben wird.

Prozessrechner
Rechner mit mehreren Rechenwerken, die sich gegenseitig überwachen und sich notfalls gegenseitig neu starten. Unser speziell dafür entwickeltes Betriebssystem gewährleistet, dass alle Daten sicher verwaltet werden und das Neustarten eines Rechenwerks nicht nur unbemerkt von sich geht – sondern auch keinerlei Auswirkung auf laufende Prozesse und Berechnungen hat.

       
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